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1. The Shining (1980) 2. Nachtwache (1994) 3. The Sixth Sense (1999)
4. Angel-A (2005) 5. The Others (2001) 6. The Ring (2002) 7. Cube (1997) 8. Dawn of the dead (1977) 9. Night of the living dead (1968) 10. Der Exorzist – directors cut (1973)
Weitere sehenswerte Horror- und Mysteryfilme: Die Plätze 11-25 in alphabetischer Reihenfolge
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1. THE SHINING
Regie: Stanley Kubrick, USA, 1980. - 119 min. Hauptdarsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd
"The Shining" ist nicht nur das Meisterwerk des Star-Regisseurs Stanley Kubrick ("2001 - Odyssee im Weltraum"), sondern auch mein persönlicher Lieblingsfilm. Erzählt wird eine Geschichte von Kultautor Stephen King, die in ihrer Dichte und Spannung ihresgleichen sucht. Dazu fand Kubrick die perfekte Besetzung mit dem dämonischen Jack Nicholson und der verzweifelt ängstlichen Shelley Duvall. Beide sollen mit ihrem (Film-) Sohn Danny ein eingeschneites Berghotel, in dem keine Menschenseele mehr zu sein scheint, über den Winter verwalten. Das labyrinthische Haus provoziert Halluzinationen und Angstträume und treibt den Mann in den Wahnsinn. Er wird zur Wiederholung einer Bluttat verleitet, die vor Jahren im Hotel geschah und versucht die eigene Familie umzubringen. Unvergessen bleiben Bilder wie der "blutige" Lift, die "toten" Zwillinge auf den langen Hotelfluren oder auch das Finale im Labyrinth. Ein grandioser Film, der den Zuschauer mit seiner Wucht geradezu in den Sessel drückt...
2. NACHTWACHE
Regie: Ole Bornedal, Dänemark, 1994. - 107 min. Hauptdarsteller: Nikolaj Coster-Waldau, Sofie Gråbøl, Kim Bodnia, Ulf Pilgaard
Wer hätte gedacht, dass solch ein Film aus Dänemark kommen könnte? Hochspannender, beinahe albtraumhafter Horrorfilm um einen Jurastudenten, der sich als Nachtwächter in der gerichtsmedizinischen Abteilung eines Krankenhauses etwas dazu verdient. Vor allem bleibt die Signalleuchte in Erinnerung, die anzeigt, wenn sich im Raum mit den aufgebahrten Leichen etwas bewegt... Darüber hinaus gerät der Student auch noch in den Verdacht ein Serienmörder zu sein - nicht zuletzt provoziert durch Streiche seines besten Freundes. Der Film kommt nahezu ohne vordergründige Schockeffekte aus, seine kaum erträgliche Spannung ist viel subtiler...
3. THE SIXTH SENSE
Regie: M. Night Shyamalan, USA, 1999. - 107 min. Hauptdarsteller: Bruce Willis, Haley Joel Osment, Toni Collette, Olivia Williams
Ein weiterer Klassiker des Grusel- bzw. Horrorfilms. Ich habe ihn mir zweimal angesehen - weil er sehr gut ist und um zu überprüfen, ob er auch wirklich "so" funktioniert. Denn die Schlusspointe ist brillant und nicht vorherzusehen. Hauptperson ist ein achtjähriger Junge, der unter der Fähigkeit leidet, Tote sehen zu können. Erst mit Hilfe eines Psychologen akzeptiert er letztendlich seine Gabe und nutzt sie zum Vorteil der Menschen. Ruhige Passagen wechseln in diesem Film mit brutalen Schockeffekten, denn die Toten suchen den Jungen beinahe ständig heim und sehen nicht immer ganz gesund aus...
4. ANGEL - A
Regie: Luc Besson, Frankreich / Spanien, 2005. - 91 min. Hauptdarsteller: Jamel Debbouze, Rie Rasmussen
Dieser ungewöhnliche schwarz-weiß Film ist leider nur ein Geheimtipp, denn im Kino lief er gerade einmal ein oder zwei Wochen. Dabei ist er ganz etwas besonderes, nicht zuletzt aufgrund der beiden Hauptdarsteller - dem mickrigen Pariser "Klein"-Ganoven und der fast 2 Meter großen schlanken Blondine, die direkt von einem Pariser Laufsteg stammen könnte. Zu Beginn der Geschichte befindet sich der Mann in einer ausweglosen Situation, sitzen ihm doch Schuldeneintreiber im Nacken. Er beschließt, sich von einer Brücke in die Seine zu stürzen, als er neben sich eine offenbar ebenfalls lebensmüde Frau entdeckt. Er rettet sie vor dem Selbstmord, worauf sie ihm nicht mehr von der Seite weicht. In einer denkwürdigen Szene in einem Cafe offenbart sie ihm, dass sie sein Schutzengel ist, der ihm neuen Lebensmut vermitteln soll. Grandios, wie er seine Glaubenszweifel äußert und sie versucht, diese zu zerstreuen... Ein wunderbarer Film - amüsant, melancholisch und bizarr zugleich.
5. THE OTHERS
Regie: Alejandro Amenabar, Spanien / USA, 2001. - 104 min. Hauptdarsteller: Nicole Kidman, Fionnula Flanagan, Christopher Eccleston, Alakina Mann, James Bentley
Zwei Kinder, die unter einer Sonnenlichtallergie leiden, wohnen mit ihrer Mutter abgeschieden auf einer Insel. Sie leben fast nur noch in ihrer Fantasie und nehmen - so scheint es für die Mutter - Kontakt zu Wesen auf, die in einem verlassenen Zimmer ihres Hauses wohnen. Selten habe ich einen dermaßen unheimlichen Film gesehen, der völlig ohne Schockeffekte auskommt. Brillant, wie Regisseur Amenabar eine irritierende und am Ende völlig überraschende Geschichte inszeniert hat.
6. THE RING
Regie: Gore Verbinski, USA, 2002, 110 min. Hauptdarsteller: Naomi Watts, Martin Henderson, David Dorfman
"The Ring" ist ein Remake des japanischen Originals, das meiner Meinung nach dieses übertrifft. Vielleicht auch ein Verdienst von Naomi Watts, die eine Journalistin spielt, die mysteriöse Todesfälle unter Schülern untersucht. Bald findet sie heraus, dass es ein Video gibt, nach dessen Ansehen man innerhalb von sieben Tag stirbt. Dennoch verschafft sie sich das (wahrhaft gruselige) Videoband und versucht die rätselhaften Andeutungen des kurzen Films zu interpretieren, um den Bann zu brechen. Ein sehr verstörender Film, besonders, als die Journalistin dem Geheimnis des Films auf die Spur kommt und sich und ihren Freund bereits in Sicherheit glaubt. Besonders zu erwähnen bleibt die Auflösung nach Sinn des Filmtitels...
7. CUBE
Regie: Vincenzo Natali, USA / Kanada, 1997. - 90 min. Hauptdarsteller: Maurice Dean Wint, Nicole de Boer, Nicky Guadagni, David Hewlett, Andrew Miller
Beinahe ein Kammerspiel, findet doch die Handlung komplett in einigen würfelförmigen Räumen von fünf mal fünf Metern statt. In solch einem Raum finden sich sechs Menschen wieder, die keine Ahnung haben wo und warum sie hier sind. Bald finden sie heraus, dass jeder der Räume sechs Ausgänge hat, die jeder wieder nur in einen neuen Würfel münden. Viel schlimmer aber sind die tödlichen, beinahe unsichtbaren Fallen, die in einigen der Würfel auf sie warten. Die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe währt unter diesen schrecklichen Umständen nicht lange, jeder versucht sein Leben zu retten und den rettenden Ausgang zu finden... "Cube" besticht durch seine extreme Spannung und die bedrohliche Atmosphäre.
8. DAWN OF THE DEAD
Regie: George A. Romero, USA, 1977. - 118 min. Hauptdarsteller: David Emge, Ken Foree, Gaylen Ross, David Early, Scott H. Reiniger, David Crawford
Regisseur Romero drehte neun Jahre nach dem auf Platz 9 aufgeführten "Night of the living dead" (dem "Ur-" Zombiefilm) - einen weiteren, noch blutigeren, aber auch noch spannenderen Film über die bereits bekannte Seuche, die Tote als menschenfressende Ungeheuer wiederauferstehen lässt. Diesmal retten sich einige Überlebende in einen Supermarkt und beginnen dort, ausgestattet mit allem, was unsere Zivilisation zu bieten hat, einen aussichtslosen Kampf gegen die Übermacht der Untoten. Perfekt inszenierter Schocker, der eine unheimliche Spannung aufbaut und durch äußerst naturalistische Darstellung des öfteren die Übelkeitsschwelle des Zuschauers attackiert. Wer diesen Film als Metapher für die selbstzerstörerische Konsumgesellschaft sehen möchte, möge dies tun...
9. NIGHT OF THE LIVING DEAD
Regie: George A. Romero, USA, 1968.- 93 min. Hauptdarsteller: Judith O'Dea, Russell Steiner, Duane Jones, Karl Hardman, Keith Wayne
Der Ur-Zombiefilm. Für lächerliche 114.000 Dollar gedreht, spielte er über 20 Millionen Dollar ein und avancierte zum Kultfilm, der mittlerweile zur Sammlung des MMA (Museum of Modern Art, N.Y.) gehört. Noch in schwarz-weiß gedreht, erzählt der Film über die Folgen einer Strahlung, die noch nicht bestattete Tote ins Leben zurückkehren lässt, allerdings in Form von "Zombies" - Untoten, die Menschen morden und sich von deren Fleisch ernähren. In einer ländlichen Gegend verschanzen sich sieben Flüchtlinge in einem Bauernhaus und versuchen die wütenden Angriffe der Untoten abzuwehren. Von der Spannung her ähnlich wie "Dawn of the dead", aber erheblich weniger Ekelszenen.
10. DER EXORZIST - DIRECTORS CUT
Regie: William Friedkin, USA, 1973. - 132 min. Hauptdarsteller: Linda Blair, Ellen Burstyn, Jason Miller, Max von Sydow, Lee J. Cobb
Der letzte Film meiner Top-10-Horrorfilmliste ist erneut ein Klassiker des Genres. Ich bevorzuge den sogenannten "Directors-cut", da in ihm unter anderem eine gruselige Szene mit der besessenen Linda Blair enthalten ist, in der sie auf allen vieren rückwärts eine Treppe hinunterläuft - allerdings mit dem Bauch nach oben... Sie spielt ein 12jähriges Mädchen, das von einem Dämon bedrängt, verunstaltet und gequält wird, bis zwei Jesuiten die Erlaubnis erhalten, einen Exorzismus an ihr durchzuführen. Die Teufelsaustreibung ist ein Ritual, das es auch heutzutage noch gibt, über das allerdings nicht allzuviel geredet wird, da mit ihm meist negative Schlagzeilen verbunden sind (siehe auch den Film "Requiem" um die wahren Begebenheiten seinerzeit in Michelstadt). Der Film ist äußerst schockierend und beängstigend, also nichts für schwache Nerven.
Die Plätze 11-25 in alphabetischer Reihenfolge:
11. Beeing John Malkovich (USA, 1999, 113 min.) 12. Delicatessen (Frankreich, 1990, 99 min.) 13. Dogma (USA, 1999, 128 min.) 14. Fahrstuhl des Grauens (Niederlande, 1982, 99 min.) 15. Flatliners (USA, 1990, 111 min.) 16. Fliege, Die (USA, 1985, 95 min.) 17. From dusk till dawn (USA, 1995, 108 min.) 18. Gathering, The (Großbritannien/USA, 2002, 87 min.) 19. Green mile, The (USA, 1999, 188 min.) 20. Lemming (Frankreich, 2005, 129 min.) 21. Pans Labyrinth (Spanien/USA/Mexiko, 2006, 119 min.) 22. Requiem (Deutschland, 2005, 92 min.) 23. Twentyeight days later (Großbritannien/USA/Frankreich, 2002, 113 min.) 24. Vanilla sky (USA, 2001, 136 min.) 25. Village, The (USA, 2004, 108 min.)
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