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1. Die fabelhafte Welt der Amelie (2001) 2. Magnolia (1999) 3. Chocolat (2000)
4. Bella Martha (2001) 5. Was vom Tage übrigblieb (1993) 6. Der Mann der Friseuse (1990) 7. Kukushka (2002) 8. Was das Herz begehrt (2003) 9. Gegen die Wand (2004) 10. Zugvögel – einmal nach Inari (1998)
Weitere sehenswerte Liebesfilme: Die Plätze 11-16 in alphabetischer Reihenfolge
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1. DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE
Regie: Jean Pierre Jeunet, Frankreich, 2001. - 122 min. Hauptdarsteller: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus
Ein Märchen um eine außergewöhnliche junge Pariserin - eine Träumerin, die mit Hilfe einer Schachtel alter Spielsachen ihren Mitmenschen Gutes tut und "ganz nebenbei" auch noch ihre große Liebe findet. Dieser wunderschöne Film mit brillanten Ideen und liebevollen Details war der große Durchbruch für Audrey Tautou, die sich seitdem immer wieder an ihrer Rolle der "Amelie" messen lassen muss und versucht, das Image des schüchternen lieben Mädchens los zu werden.
2. MAGNOLIA
Regie: Paul Thomas Anderson, USA, 1999. - 193 min. Hauptdarsteller: Jason Robards, Julianne Moore, Tom Cruise, Philip Seymour Hoffman, William H. Macy
Magnolia ist bei weitem nicht nur ein Liebesfilm, er könnte auch in diverse andere Kategorien passen. Der Film spielt nur einen Tag und eine Nacht im Leben von neun Personen, deren Schicksale miteinander verknüpft sind. Zugegeben, der Film ist nicht einfach, handelt unter anderem von Schuld und Vergebung und entfaltet so eine Fülle von Geschichten - untermalt von der wunderbaren Musik Aimee Manns. Trotz seiner Länge kommt nie Langeweile auf, dazu sind die vielen Ideen zu überraschend - bis hin zum völlig abgedrehten Schluss: einem ganz besonderen "Regen".
3. CHOCOLAT
Regie: Lasse Hallström, USA, 2000. - 121 min. Hauptdarsteller: Juliette Binoche, Lena Olin, Johnny Depp, Judi Dench, Alfred Molina, Victoire Thivisol
Äußerst romantische Komödie um eine junge Frau mit Tochter, die Ende der 50er Jahre in einem abgelegenen französischen Dorf eine Chocolaterie aufmacht und die sittsamen Bürger - incl. dem sittenstrengen Bürgermeister - in Versuchung führt. Witzige und tragische Momente durchziehen diesen Film, der vor allem für Toleranz gegenüber Außenseitern und Lebensfreude wirbt.
4. BELLA MARTHA
Regie: Sandra Nettelbeck, Deutschland, 2001. - 106 min. Hauptdarsteller: Martina Gedeck, Maxime Foerste, Sergio Castellitto, August Zirner, Ulrich Thomsen, Katja Studt
Eine erfolgreiche Köchin und Küchenchefin muss sich nach dem plötzlichen Tod ihrer Schwester um deren 8jährige Tochter kümmern und bekommt auch noch einen charmanten italienischen Koch als "Konkurrenten" in die eigene Küche gesetzt. Ihr bis dahin durchorganisiertes Leben gerät dabei ganz schön durcheinander... Eine schöne Lebens- und Liebesgeschichte mit einer brillanten Hauptdarstellerin Martina Gedeck.
5. WAS VOM TAGE ÜBRIGBLIEB
Regie: James Ivory, USA, 1993. - 134 min. Hauptdarsteller: Anthony Hopkins, Emma Thompson, James Fox, Christopher Reeve, Peter Vaughan, Hugh Grant
Neben seiner Rolle als Hannibal Lecter spielt Anthony Hopkins hier eine weitere Paraderolle: den pflichtbewussten britischen Butler, der in seinem Dienst jegliche Gefühle unterdrückt und so zu einer Art Porträt einer Epoche wird, wie sie mit der britischen Klassengesellschaft vor dem 2. Weltkrieg bestand. Anthony Hopkins und seine "Geliebte" Emma Thompson brillieren hier in einer Liebesgeschichte, die keine sein darf.
6. DER MANN DER FRISEUSE
Regie: Patrice Leconte, Frankreich, 1990. - 81 min. Hauptdarsteller: Jean Rochefort, Anna Galiena
Ungewöhnliche Geschichte eines Jungen, der schon früh beschließt, eine Friseuse zu heiraten. Als es später tatsächlich zu einer Heirat mit einer Friseuse kommt, scheint sein größter Traum in Erfüllung gegangen zu sein. Doch die Angst der Frau, dass Liebe und Leidenschaft einmal enden könnten, führt zu einem tragischen Ende...
7. KUKUSHKA
Regie: Alexander Rogoschkin, Russland, 2002.- 99 min. Hauptdarsteller: Anni-Kristiina Juuso, Wille Haapasalo, Viktor Bytschkow
Äußerst ungewöhnlicher Liebesfilm zwischen einer jungen einsamen sämischen (finnischen) Bäuerin, die alleine einen kleinen Hof bewirtschaftet und einem finnischen und einem russischen Soldaten, die 1944 gegen Ende des Krieges auf den Hof verschlagen werden. Niemand versteht den anderen - nur dass sie Feinde sind, das wissen die beiden Soldaten. Vorurteile, Misstrauen und herrliche Missverständnisse aufgrund der Sprachverwirrung ziehen sich wie ein roter Faden durch den Film - im Wechsel mit wunderbaren Szenen (z.B. in der "Sauna"), zumeist getragen von der brillanten Hauptdarstellerin. Der Film ist selbstverständlich nicht synchronisiert, aber mit den Untertiteln kann man gut leben. Zu erwähnen sind noch die wunderschönen Landschaftsaufnahmen und das augenzwinkernde Ende des Films...
8. WAS DAS HERZ BEGEHRT
Regie: Nancy Meyers, USA, 2003. - 128 min. Hauptdarsteller: Jack Nicholson, Diane Keaton, Frances McDormand, Keanu Reeves, Amanda Peet
Aus dem Playboy Jack Nicholson ist in seinen letzten Filmen ein alternder Playboy geworden, der mit allerhand "Problemen" zu kämpfen hat. Diesmal wird er nach einem Herzinfarkt beim Sex mit einer jungen Frau in deren Strandhaus zur Erholung einquartiert. Dummerweise wohnt dort gerade die Mutter der Geliebten... natürlich viel zu alt für den Playboy. In der Folgezeit ist es herrlich zu beobachten, wie die beiden Hauptdarsteller - Nicholson und Keaton - sich belauern, ihre Vorurteile in manchmal derber Art zum Ausdruck bringen und sich letztendlich näher kommen. Ein Film voller Sprachwitz und grandiosen Darstellern.
9. GEGEN DIE WAND
Regie: Fatih Akin, Deutschland, 2004. - 121 min. Hauptdarsteller: Birol Ünel, Sibel Kekilli
Tragische Liebesgeschichte zwischen zwei türkischen (verhinderten) Selbstmördern in Hamburg: eine junge Frau und ein 40-jähriger Gelegenheitsarbeiter. Letzterer lässt sich auf eine Scheinehe mit ihr ein, um ihr ein selbstständiges Leben außerhalb ihrer traditionellen Familie zu ermöglichen. Das Zweckbündnis funktioniert so lange, wie keine wirkliche Liebe im Spiel ist. Als der Mann aber im Affekt einen ihrer Liebhaber erschlägt, flieht sie nach Istanbul. Jahre später begegnen sie sich wieder... Angesiedelt zwischen Tragikomödie und Melodram wird dieser Film von seinen beiden hervorragenden Schauspielern getragen.
10. ZUGVÖGEL - EINMAL NACH INARI
Regie: Peter Lichtefeld, Deutschland / Finnland, 1997. - 87 min. Hauptdarsteller: Joachim Król, Outi Mäenpää, Peter Lohmeyer
Wer hat jemals von einem Wettbewerb der (Eisenbahn-) Kursbuchleser gehört? Im Film findet ein solcher im nordfinnischen Inari am gleichnamigen See statt und ist das Ziel eines Dortmunders (Joachim Krol), für den dieser Wettbewerb eine wichtige Abwechslung in seinem tristen Dasein bedeutet. Dummerweise gerät er (ahnungslos) unter Mordverdacht und wird von einem Polizisten bis nach Inari verfolgt, begegnet dabei während einer Zugfahrt seiner großen Liebe und bringt ihr letztendlich das größtmögliche “Opfer”.. Ein wunderschöner Liebesfilm, aber auch eine Komödie und ein Krimi zugleich, wird dieser Film von seinen liebenswerten Darstellern getragen - allen voran Joachim Krol.
Die Plätze 11 - 16 in alphabetischer Reihenfolge:
11. Erbsen auf halb sechs (Deutschland, 2003, 111 min.) 12. Der Krieger und die Kaiserin (Deutschland, 2000, 135 min.) 13. Neuneinhalb Wochen (USA, 1985, 117 min.) 14. Shakespeare in love (USA / Großbritannien, 1998, 124 min.) 15. Sodbrennen (USA, 1985, 110 min.) 16. Vergiss mein nicht (USA, 2004, 115 min.)
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