Science Fiction
und Utopie
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1.  Zweitausendeins - Odyssee im Weltraum (1968)
2.  Gattaca
(1997)
3.  Truman show
(1998)

4.  Event horizon (1997)
5.  Contact (1997)
6.  Stargate (1994)
7.  Sphere (1998)
8.  The Dark knight (2008)
9.  Galaxy Quest (1999)
10. Men in Black (1997)

Weitere sehenswerte Science-fiction-Filme und Utopien: Die Plätze 11-19 in alphabetischer Reihenfolge

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1. ZWEITAUSENDEINS - ODYSSEE IM WELTRAUM2001

Regie: Stanley Kubrick, Großbritannien, 1968. - 149 min.
Hauptdarsteller: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Leonard Rossiter, Daniel Richter, Robert Beatty, Frank Miller

Dieser Filmklassiker ist nichts anderes als ein Meilenstein des Science-fiction-Films. Geniale Filmmusik, derzeit nie gesehene realistisch wirkende Weltraumaufnahmen und eine schwierige, aber durchaus interessante Story machen Kubricks Film zu etwas besonderem. Es geht zunächst um einen geheimnisvollen schwarzen Monolithen, der offenbar von Außerirdischen stammt und scheinbar die Entstehung von Intelligenz und den "Aufbruch der Menschheit" (dargestellt an einer Gruppe Affen) beeinflusst. Jahrtausende später wird er von Wissenschaftlern auf dem Mond entdeckt und lockt ein Raumschiff in Richtung Jupiter. Aufgrund des Versagens von "HAL", dem sprechenden Bordcomputer, endet die Mission in einer Katastrophe. Der einzig überlebende Astronaut begegnet der außerirdischen Macht...

 

2. GATTACAGattaca

Regie: Andrew Niccol, USA, 1997. - 106 min.
Hauptdarsteller: Ethan Hawke, Uma Thurman, Gore Vidal, Alan Arkin, Jude Law

Eine der beeindruckendsten Szenen des Films ist das Gespräch eines Arztes mit einem werdenden Elternpaar, während dessen er den staunenden Eheleuten ihre Möglichkeiten zur Empfängnis des für sie perfekten Babys erläutert. In der Welt von "Gattaca" beherrschen genmanipulierte, im Labor gezeugte Menschen die Welt, während die natürlich Geborenen keine Chance zum gesellschaftlichen und beruflichen Aufstieg haben. Einem dieser "Invaliden" gelingt es in diesem hochspannenden und erschreckenden Film dennoch, das beinahe perfekte System zu überlisten, in dem er sich mit einem genetisch perfekten, aber durch einen Unfall behinderten Mann zusammentut und mittels dessen Identität versucht, seinen Traum vom Flug ins All zu verwirklichen. Beeindruckender Film mit brillanten Darstellern über eine mögliche, aber nicht erstrebenswerte Zukunft.

 

3. TRUMAN SHOWTruman show

Regie: Peter Weir, USA, 1998. - 103 min.
Hauptdarsteller: Jim Carrey, Laura Linney, Noah Emmerich, Natascha McElhone, Ed Harris

Hier ist Komiker Jim Carrey in einer seiner wenigen guten Rollen zu erleben: als Truman Burbank, der ohne sein Wissen seit seiner Geburt Mittelpunkt einer weltweit live gesendeten erfolgreichen Fernsehshow ist. Unzählige Kameras auf einer eigens für ihn gebauten Insel, überdacht von einem künstlichen Himmel, an dessen "Spitze" ein gottähnlicher Regisseur sitzt, übertragen sein gesamtes Leben in die heimischen Wohnzimmer. Ein Heer von Schauspielern und Komparsen sorgt dafür, dass Truman keinen Verdacht schöpft. Erst als aus heiterem "Himmel" ein Scheinwerfer vor seine Füße fällt, kommen ihm erste Zweifel und er beschließt, seinen Traum von einer Segeltour zu verwirklichen. Diese liegt natürlich nicht im Sinne der Regie, ist doch die Insel zwar von Wasser umgeben, dieses aber wiederum von einer gigantischen himmelblauen Pappwand... Gegen diese Inszenierung sieht das heutige "Big Brother" noch blass aus, ist aber als Vorstufe zu diesem ultimativen Voyeurismus durchaus denkbar.

 

4. EVENT HORIZONEvent horizon

Regie: Paul Anderson, USA, 1997. - 96 min.
Hauptdarsteller: Laurence Fishburne, Sam Neill, Kathleen Quinlan, Joely Richardson, Richard T. Jones, Jack Noseworthy

In diesem Film verbinden sich Science-Fiction und Horrorelemente zu ein überaus spannenden Thriller mit Starbesetzung. Ein Wissenschaftler, der ein lichtschnelles Flugobjekt konstruierte, leitet eine Rettungsaktion ein, als das verschollene Raumschiff einen Hilferuf aussendet. An Bord erwartet die Bergungsmannschaft das Grauen...

 

5. CONTACTContact

Regie: Robert Zemeckis, USA, 1997. - 150 min.
Hauptdarsteller: Jodie Foster, Matthew McConaughey, David Morse, Geoffrey Blake, William Fichtner, Sami Chester, Tom Skerritt, James Woods

Endlich ist das Seti-Projekt zur Entdeckung außerirdischen Lebens von Erfolg gekrönt: eine junge Astrophysikerin empfängt eine Nachricht von dem viele Millionen Lichtjahre entfernten Stern Wega. Deren Entschlüsselung ermöglicht den Bau eines Raumschiffes, das einen Menschen zur Wega befördern könnte. Der Astronom Carl Sagan war an diesem Film beteiligt, so dass keine herkömmliche "Die-Aliens-kommen"-Story entstand, sondern ein Film, der sich nicht nur mit dem Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft auseinandersetzt, sondern auch mit der Frage nach dem Sinn, der Herkunft und dem Ziel des Lebens. Brilliant wie immer: Jodie Foster.

 

6. STARGATEStargate

Regie: Roland Emmerich, USA, 1994. - 121 min.
Hauptdarsteller: Kurt Russell, James Spader, Jaye Davidson, Mili Avital

"Stargate" bildete nicht nur als Kinofilm den Auftakt für die wenige Jahre später startende gleichnamige Serie, sondern war - typisch Roland Emmerich - ein mit großem technischen Aufwand und verblüffenden Spezialeffekten inszenierters SciFi-Abenteuer. Einem jungen Wissenschaftler gelingt die Konstruktion eines "Sternentors", dem direkten Zugang zu einem weit entfernten, erdähnlichen Planeten. Zusammen mit der unvermeidlichen US-Spezialeinheit trifft der Wissenschaftler eine scheinbar primitive Kultur, die Ähnlichkeit mit dem frühen Ägypten aufweist. Doch die Gemeinsamkeiten gehen darüber hinaus - denn anders als auf der Erde erscheint Ägyptens Götterwelt persönlich und fordert unsere moderne Zivilisation heraus.

 

7. SPHERESphere

Regie: Barry Levinson, USA, 1998. - 134 min.
Hauptdarsteller: Dustin Hoffman, Sharon Stone, Samuel L. Jackson, Peter Coyote

Dieser Film basiert auf einem älteren, nicht ganz so bekannten Roman von Michael Crichton ("Jurassic Park") und beschreibt die Entdeckung eines Raumschiffwracks auf dem Grund des Ozeans. Ein Team von Wissenschaftlern soll dieses offenbar außerirdische Gefährt untersuchen und stößt in seinem Inneren auf eine geheimnisvolle Kugel, die die Psyche der Menschen verhängnisvoll beeinflussen kann. Überaus spannender Film mit brillanten Schauspielern.

 

8. THE DARK KNIGHT

Regie: Christopher Nolan, USA, 2008. - 153 min.
Hauptdarsteller: Christian Bale, Michael Caine, Heath Ledger, Gary Oldman, Aaron Eckhart, Maggie Gyllenhaal, Morgan Freeman

Als weiterer Batman-Film, noch dazu als Remake, wäre "TheThe Dark Knight Dark knight" sicherlich nicht einer der erfolgreichsten Filme der Geschichte geworden. Sein Erfolg basiert auf Heath Ledgers brillant ekelhafter Darstellung des “Jokers” sowie seinem nach Ende der Dreharbeiten erfolgten Tod an einer Überdosis Medikamente. Den für seine Rolle verliehenen Oscar (2009) konnte Ledger leider nicht mehr in Empfang nehmen, aber seine Darstellung bleibt jedem in Erinnerung, der den Film gesehen hat. Die Story dreht sich um Batman, der seiner Rolle als Verbrecherfänger überdrüssig ist und seine Hoffnung auf den neuen Staatsanwalt von Gotham City setzt. Derweil bietet Oberschurke Joker den Verbrechersyndikaten die Beseitigung Batmans an... Spannender, hervorragend inszenierter Actionfilm, der sich aber nicht nur um Spezialeffekte bemüht (um die auch!), sondern vor allem der Frage nachgeht, mit welchen Mitteln ein Rechtsstaat verteidigt werden kann, ohne selbst seine Legitimität zu verlieren. Besonders erwähnenswert ist Jokers "Spiel" mit zwei Fähren - eine mit Häftlingen besetzt, die andere mit "rechtschaffenen Normalos". Beide sind mit Bomben gespickt, jede Fähre hat den Zünder für die Sprengung der anderen Fähre an Bord. Nach Ablauf einer Frist fliegen beide in die Luft, es sei denn, einer drückt vorher auf den Auslöser...

 

9. GALAXY QUESTGalaxy quest

Regie: Dean Parisot, USA, 1999. - 102 min.
Hauptdarsteller: Tim Allen, Sigourney Weaver, Alan Rickman, Tony Shalhoub, Sam Rockwell

Einer von zwei witzigen und sehr amüsanten Science-Fiction-Filmen dieser Liste. Während andere lustig gemeinte Filme wie "Mars attacks" nur bedingt begeistern können, wird hier die Geschichte einiger alternder Stars einer Science-Fiction-Serie aus den späten 70er-Jahren erzählt, die grenzenlos naiven Aliens gegen Weltraumpiraten helfen müssen. Dazu sei gesagt, dass die Aliens die Serie komplett auf ihrem Planeten empfangen haben, ihnen aber nicht klar war, dass die besonderen Fähigkeiten der Stars nur mit Hilfe filmischer Mittel möglich sind... Eine äußerst vergnügliche Satire, die die Klischees des Genres brillant persifliert.

 

10. MEN IN BLACKMen in black

Regie: Barry Sonnenfeld, USA, 1997. - 98 min.
Hauptdarsteller: Tommy Lee Jones, Will Smith, Linda Fiorentino

Die zweite ironische Persiflage auf das Science-Fiction-Genre in dieser Top-10-Liste. "Men in Black" ist längst ein Kultfilm, wozu nicht nur die beiden obercoolen Hauptdarsteller (incl. Sonnenbrillen), sondern auch die tollen Tricks und der mitreißende Soundtrack beigetragen haben. Die Story erzählt von Außerirdischen, die schon seit den 50er Jahren unentdeckt auf der Erde leben. Sie werden von einer Behörde kontrolliert, deren Mitarbeiter peinlich genau darauf achten, dass davon nichts ans Licht kommt. Dummerweise landet ein außerirdischer Riesenkakerlak auf der Erde und die beiden Titelhelden bekommen alle Hände voll zu tun...

 

Die Plätze 11-19 in alphabetischer Reihenfolge:

11. A.I. (USA, 2001, 146 min.)
12. Children of men (USA/Großbritannien, 2006, 110 min.)
13. Fountain, The (USA, 2006, 98 min.)
14. Netz, Das (USA, 1995, 114 min.)
15. Per Anhalter durch die Galaxis (2005)
16. Space cowboys (USA, 2000, 130 min.)
17. Species (USA, 1995, 108 min.)
18. Terminator 2 (USA, 1990, 137 min.)
19. Unheimliche Begegnung der 3. Art, Die (USA, 1977, 132 min.)

 

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