Usbekistan
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Länderinfo:Flagge Usbekistans
Hauptstadt: Taschkent
Größe: 447.400 qkm
Einwohner (2008): 27,3 Mio.

* Allgemeines
* Chiva
* Buchara
* Shaxrisabz
* Samarkand
* Was sonst noch? Kleine Tipps für Usbekistan
* Literatur und Film
* Fotogalerie und Fotoshow


Allgemeines
Reisetermin: 05.02.-12.02.2007 (8 Tage)
Organisation: "Berge & Meer" (Rengsdorf) in Zusammenarbeit mit "Oriental Tours" (Frankfurt) und "Silk tour" (Samarkand)
Flug: Uzbekistan Airways
Reiseart: Busreise
Unterkunft: 4 Hotels in Taschkent, Chiva, Buchara und Samarkand
Mitreisende: Gruppenreise (30 Personen + meine Frau und ich)
Wetter: Anfangs bewölkt, später dann sonnig, aber immer sehr kalt

Am Anfang standen der Wunsch, zumindest einen Teil der legendären Seidenstraße zu bereisen, sowie ein Gutschein der Veranstalter Berge & Meer von der letzten Reise. Das Berge & Meer - Angebot "Usbekistan - Seidenstraße" (8 Tage incl. Flug und Halbpension) war mit 999 Euro recht günstig und nach Abzug des Gutscheins war jeder mit 974 Euro dabei.
Auch diesmal zeigte sich, dass Gruppenreisen für uns weiterhin zu den absoluten Ausnahmen zählen sollten, da die Gruppe zu groß war und - wie üblich - ein paar Typen dabei waren, die besser zuhause bei Mama geblieben wären.
Am Montag, dem 5.2.2007 flogen wir mit der landeseigenen Unser Hotel in TaschkentFluggesellschaft Uzbekistan Airways in die Hauptstadt Taschkent, wo wir kurz nach Mitternacht ankamen. Der Aufenthalt im sowjetisch-eleganten Hotel dauerte ganze 4 1/2 Stunden (incl. Geldtausch, Schlafen, Frühstück). Der Geldtausch verkürzte die Zeit zum Schlafen kräftig, da die "Banker" (haha) am Schalter nur glattgebügelte Dollars bzw. Euros zum Tausch annahmen. Schon der kleinste Knick im Papier disqualifizierte den Geldschein. Diskussion war zwecklos und der Umtausch fiel erheblich schmaler aus als erwartet.
Morgens um 5 Uhr stiegen wir dann zu 32 Leuten in einen Bus, begrüßt von unserem freundlichen und kompetenten Reiseleiter Shafkat (gebürtiger Kasache), um gleich in den nächsten Flieger zu steigen. Ziel: Urgentsch im Westen Usbekistans. Dort startete dann die eigentliche Rundreise im großen Reisebus zum 1. Ziel der Reise: Chiva

Chiva
Schon in der ersten Stadt unserer Reise wurde uns klar, dass diese Reise etwas ganz besonderes war: wir trafen keinen einzigen deutschen Touristen. Weder in Chiva noch irgendwo anders. Die Altstadt von Chiva "gehörte" nur uns und ein paar Einheimischen...
Unser Hotel "Malika" lag direkt vor der Stadtmauer und von unserem Zimmer hatten wir einen schönen Blick aufs Stadttor "Ota Darvoza". Durch dieses Tor betraten wir dann später auch die über 2500 Jahre alte Stadt an der legendären Seidenstraße (zuvor musste noch ein "Knipsticket" - eine Erlaubnis zum Fotografieren - erworben werden). Shafkat entpuppte sich immer mehr als gutinformierter Reiseleiter, der zu allem was sagen konnte - und das auch tat. Gleich am ersten Verkaufsstand für Karakulwollmützen (aus der Wolle der Karakul-Schafe) erfreute er uns mit seinem Wissen über Usbekistan und die dort ansässigen Schafe...
Weiter ging es vorbei und durch die Attraktionen der Altstadt von Chiva - zunächst die erste von unzähligen weiteren Medresen (Koranschulen) - die Medrese von Amin Chan (ca. 1855). Da im Islam bildliche Darstellungen von Gott und Mohammed verboten sind, waren die Baumeister wahre Künstler im Umgang mit bunten Kacheln und kunstvollen Ornamenten. An dieser Medrese bekamen wir einen ersten Vorgeschmack, ahnten aber noch nicht, was uns später auf der Reise noch begegnen würde. In Chiva waren die Kacheln zwar kunstvoll verziert, aber auch - nicht sehr elegant - angenagelt (!)
Das Highlight der Altstadt war unbestritten ein Turmstumpf, der von der Form her Ähnlichkeiten mit einem abgebrochenen Fabrikschlot hat, aber im Gegensatz zu letzterem wunderbar mit blauen, weißen, braunen und grünen Kacheln verziert ist. "Kalta minor" - das kurze Minarett - sollte mal das höchste des Kalta minorLandes werden, wurde dann aber wegen statischer Probleme und / oder inneremiratärer Neidgefühle nicht mehr vollendet. In einer Höhe von 26 Metern brach man den Bau ab. Der Durchmesser beträgt stolze 14 Meter.
Einen schönen Überblick über die ganze Stadt bekamen wir dann von der Festung Ko'xna Ark aus. Eine mächtige, abgerundete Stadtmauer schützt die vielen alten und reichverzierten Gebäude der Altstadt - die Medresen und Minarette, den kleinen Marktplatz und die (offenen) Sommermoscheen sowie die Teppichhändler und -färber, versteckt in den vielen verschlungenen Gassen der uralten Stadt.
Zu erwähnen wäre noch das nun höchste Minarett der Stadt (Islom Xo'ja) mit 45 Metern Höhe und die ca. 1789 erbaute Juma-Moschee, getragen von 212 hölzernen Säulen, von der keine der anderen gleicht.
Am Abend durften wir uns noch einer Darbietung des Folkloreensembles "Chiva" erfreuen - nicht ohne zuvor von Shafkat sämtliche Instrumente detailliert erklärt bekommen zu haben. Die Musik ist nicht jedermanns Geschmack, aber die Gewänder waren sehr schön und tanzen konnten sie auch.
Am nächsten Tag lagen dann die ersten 480km auf der legendären Seidenstraße an. Eine Station - neben diversen Pausen (auf die ich weiter unten noch eingehe) - war ein traditioneller oberirdischer islamischer Friedhof. Riesige Steinsärge auf einem Acker - kein Schmuck, keine Bäume oder Blumen - nur knöcheltiefer Morast, der uns nicht weit auf den Friedhof gehen ließ.
Auf dem Weg zur 2. Stadt der Reise - Buchara - überquerten wir einen der bekanntesten Flüsse des Altertums, den Amudarja. Er ist mit 2540km Länge einer der längsten Füsse Zentralasiens und wurde in der Antike "Oxus" genannt. Die weiteren Stopps machten wir inmitten der über 300000 qkm großen Wüste "Kisilkum", der roten Wüste. Endloses (nicht rotes) Geröll und viel Müll am Straßenrand, dazu eine Herde Karakulschafe und die Markierungen für die endlose Gaspipeline, die unterirdisch durch Usbekistan verläuft, sind das einzige Erwähnenswerte bis zur Ankunft in Buchara gegen Mittag.

Buchara
Die zweite Stadt mit klingendem Namen an der Seidenstraße. Gleich die erste Station, das Samaniden-Mausoleum, war etwas besonderes. Gebaut um ca. 900 bot es auf kleinstem Raum eine solche Fülle von architektonischen Raffinessen und Verzierungen, dass man nur noch staunen konnte.
Der Fußweg zum Hotel führte uns durch eine Einkaufsstraße, die so in Europa nicht möglich wäre. Besonders die "Metzgerei" wäre ein Alptraum für unsere Gesundheitsämter. Die riesigen Keulen und sonstigen Tierteile hingen offen an Haken an der Decke bzw. als "Angebot" draußen vor der Tür an der Dachkante.
Auch unser 2. Hotel, das "Omar Khayyam" in Buchara war sehr ansehnlich und im Landesstil mit blauen Kacheln verziert.
Gleich in der Nähe des Hotels lag die 1. Station unseres Rundgangs durch Buchara. Ein schöner Platz mit einer Medrese, einer Moschee (gegenüber) und einem Minarett. Alles in allem eine "Kleinausgabe" des Registan von Samarkand. Die Miri-Arab-Medrese auf der linken Seite stammt aus der Zeit um 1536 und ist - wie fast alle Medresen - reich verziert mit (nicht angenagelten) Kacheln. Zur gegenüberliegenden Moschee Kalon (16. Jhd.) gehört das 1127 erbaute Minarett Kalon, das bis zu seiner Sicherung beliebter Absprungsort für Selbstmordkandidaten war - bei 46 Metern Höhe eine sichere Sache. In der Moschee Kalon konnten wir noch den Innenhof besichtigen - recht kahl, aber prächtig verziert mit vielen Bögen und blauen Kacheln.
Erwähnenswert ist noch die Moschee Mago'ki Attori, auf deren Fassade sich alte buddhistische Motive wiederfinden lassen (10. Jhd.) und in derem Inneren wir auf dicken Teppichen Shafkats Vortrag über den Islam lauschen durften.
An anderer Stelle "referierte" er über Teppichknüpfen (samt Vorführung) und den usbekischen Till Eulenspiegel: Hodscha Nasreddin.Chor minor
Aber immer noch waren wir nicht durch mit den Sehenswürdigkeiten der alten Stadt Buchara: eine Moschee, die aussah wie 4 Salz- bzw. Pfefferstreuer - war die nächste Station. Es handelte sich um die Moschee Chor minor (Moschee der 4 Minarette, 1807 erbaut).
Von dort gings zu Fuß auf die Festung Ark (16. Jhd.), die allerdings mehr einem Schutthaufen, als einer Festung glich. Allerdings war man fleißig dabei, sie zu restaurieren und der Blick auf die Stadt von hier aus ist den Aufstieg wert.
Ein Abendessen am stimmungsvollen Labi Hauz, einem kleinen See in der Stadtmitte, bildete den Abschluss des Bucharabesuchs.
Am nächsten Tag lag eine Etappe über 460 km entlang der Seidenstraße Richtung Samarkand vor uns. Einer der WC-Stopps lag ausnahmsweise in einem "Wald", bestehend aus krüppeligen Tamarisken. Auf der Strecke gab es ferner ein Baumwolllager zu besichtigen - incl. Shafkats Referat über die Bedeutung der Baumwolle für Usbekistan (eine große!).

Shaxrisabz
Nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach Samarkand war für uns die Stadt Timurs (Tamerlans, 1336-1405), des größten Eroberers der Region (vom Typ her so eine Art Dschinghis Khan).
Shaxrisabz ("Grüne Stadt") war "seine" Stadt, hier stand sein riesiger Sommerpalast Oq Saray, von dem heute nur noch wenige, aber äußerst imposante Reste zu sehen sind.
Das Eingangstor hatte eine Höhe von 45 Metern und über dem Tor soll eine Art Pool für den Herrscher gewesen sein (ähnlich wie heute im Hotel Atlantis in Dubai).
Heute sieht man nur noch reichverzierte Ruinen und ein mächtiges Denkmal für einen der schrecklichsten Tyrannen Asiens.
Je näher wir nun Samarkand kamen, um so interessanter wurde die Landschaft. Wir durchquerten die Ausläufer des Pamir-Gebirges und bekamen einen kleinen Eindruck vom Leben in dieser kargen Landschaft.
Gegen Abend erreichten wir dann endlich unser Hotel "Malika" in Samarkand, erstmals völlig abseits gelegen vom Zentrum.

Samarkand
Der unbestrittene Höhepunkt der Tour - eine der Perlen an der Seidenstraße. Hier gab es all das zu sehen, was die anderen beiden Städte auch zu bieten hatten - nur perfekter, größer und prächtiger.
Zunächst stand ein Besuch am Grab Timurs an, der zusammen mit seinem Enkel im "Gur Emir" (Grab des Gebieters / 15. Jhd.) begraben liegt. Äußerlich recht unscheinbar (blaue Kacheln waren wir ja mittlerweile gewöhnt), beeindruckte im Inneren eine prachtvolle gold-blau verzierten Kuppel über Timurs Grab. Unzählige Ornamente und goldene arabische Schriftzeichen machten diesen Raum zu einem würdigen (?) Grab.
Dort trafen wir auch "zufällig" auf Uzbek-TV. Ein kleines Team wollte ein Interview mit einem Gruppenmitglied und letztendlich stellte sich auch eine der Frauen zur Verfügung zur Lobhudelei auf Usbekistan.
Dann endlich kamen wir zum Highlight der gesamten Tour: Der Registan, einer der beeindruckendsten Plätze der Welt (vergleichbar mit dem Roten Platz in Moskau). Hier stehen sich nicht nur zwei riesige Medresen gegenüber, hier wird die Stirnseite des Platzes von einer dritten beherrscht. Shafkat meinte, dass es etwas Entsprechendes sonst nirgendwo auf der Welt gäbe (3 gotische Kathedralen an einem Platz? Oder 3 Synagogen?)
Verewigt auf dem usbekischen 50-Sum-Geldschein sieht man zur linken die Medrese Ulug'bek, an der Stirnseite die Medrese Tillakori und rechts die Medrese Sherdor. Natürlich gehört dieses Ensemble zum Medrese SherdorUNESCO-Weltkulturerbe und wurde vom 15.-17. Jahrhundert erbaut.
Für meine Fotos ergab sich der glückliche Umstand, dass während unseres Aufenthalts in Samarkand strahlender Sonnenschein herrschte.
So konnte ich prima Aufnahmen der Medresen und ihrer architektonischen Raffinessen machen:
- Ulug'beks Medrese mit ihren Sonnen (Er war Hobbyastronom) auf der Frontseite samt 35m hohen Portal (1417-1420)
- Sherdors Medrese mit den riesigen Tigern (1619-1632). Sherdor bedeutet allerdings "die Löwentragende"...
und die Medrese Tillakori (1641-1660) - die "Goldbedeckte". Sie überraschte uns im Inneren mit einer Kuppel, die alles bislang gesehene in den Schatten stellte: sie war komplett mit Gold überzogen, samt ihren Pfeilern und Bögen - ein Wahnsinnsanblick.
Draußen auf dem Platz brachte Shafkat noch eine ahnungslose usbekische Grundschulklasse dazu, uns ein Lied zu singen (den Kindern hats Spaß gemacht).
Doch Samarkand hatte noch ein paar Sehenswürdigkeiten zu bieten:
Von der Bibi-Xanom-Moschee, die wir als nächstes besuchten, stehen leider nur noch wenige Reste (2 Kuppeln, Hauptportal und noch ein rückwärtiges Gebäude. Das meiste ist leider eingestürzt. Imposant ist aber immer noch das 40m hohe Hauptportal, das einen kleinen Eindruck gibt von dem, was hier als größte Moschee Zentralasiens einmal errichtet worden war (1399-1404).
Anschließend stand ein Besuch des Basars an - eine Mischung aus orientalischen Klischeebazar (was die Waren angeht) und sowjetischem Zweckbau (was die eigentliche Halle angeht).
Der letzte Programmpunkt im herrlichen Samarkand war der Besuch der Blaue Nekropole"blauen Nekropole" - der Gräberstadt Shohizinda (ab dem 7. Jhd.). Ein enger 70m langer Korridor führte mitten durch ein unvergleichliches Ensemble aus 16 blauen Mausoleen und Moscheen, die mit herrlichen bunten Kacheln verkleidet sind. Für Fotografen ein Alptraum (kein Platz) - für das Auge ein Genuss ("Majolikafreilichtmuseum"). Zu bewundern gibt es unter anderem ein achteckiges Mausoleum, dann das Grab der Lieblingsnichte Timurs (Mausoleum Shodi Mulk Oqa), der Komplex des Quassam ibn Abbos mit reich verzierten Innenräumen und schließlich am Ende und als Begrenzung des Korridors das Mausoleum Xo'ja Ahmad.
Nebenan liegt noch ein moderner Friedhof, der vor allem durch riesige schwarze Grabsteine auffiel, in die die Bilder der Verstorbenen äußerst plastisch eingeätzt wurden (beinahe wie große LCD-Flachbildschirme).
Den Abschluss des Samarkand-Besuchs bildete ein Usbekisches "Plov", eine extrem fette Art sich zu ernähren. Wer sich für das Rezept interessiert: HIER zu finden.

Taschkent
Die letzten 400 km auf der Seidenstraße führten uns an einem eiskalten Sonntagmorgen durch eine bizarre Landschaft vereister Bäume bis wir später den Startpunkt unserer Reise wieder erreichten: Usbekistans Hauptstadt Taschkent mit ihren 2,4 Mio. Einwohnern. Die Stadtrundfahrt mit Besuch des gräuslichen Basars und des Erdbebendenkmals von 1966 ist nicht weiter erwähnenswert. Am nächsten Morgen um 3.30 Uhr war Aufstehen angesagt und um 7 Uhr flogen wir die 4900 km zurück nach Hause

Was sonst noch? Kleine Tipps für Usbekistan

Raststätten
Auf den langen Fahrten durchs Land gab es keine einzige Raststätte vergleichbar mit unseren Autobahnraststätten. Es gab - Nichts. Für einige der Mitreisenden war es ein Problem, als der Bus - nach diversen Bitten um einen Toilettenstopp - einfach am Straßenrand anhielt und Shafkat verkündete: "Frauen links, Männer rechts!" Nur gab es hier keinen Wald oder ähnliches. - hier gab es nur leichte Hügel in einer endlosen Geröllwüste - ohne jeglichen "Blickschutz".
Wer damit nicht zurechtkommt, sollte vor Beginn der Fahrt nicht allzuviel trinken...

Landschaft
Die Landschaft zwischen den großartigen Städten der Seidenstraße war mehr oder weniger trostlos. Für Radfahrer (wir sahen tatsächlich Radtouristen!) muss es eine
Qual sein.
Das Land ist sehr heruntergekommen, überall vergiftete Böden, zerfallene Fabriken, heruntergekommene Infrastruktur - ein Erbe aus der Zeit, als Mit dem Bus unterwegsUsbekistan noch zur Sowjetunion gehörte. Dabei haben wir die schlimmste Ecke des Landes - die Gegend am Aralsee - nicht einmal gesehen...

Straßenkontrollen
Alle Nase lang wurde der Bus gestoppt und von der Polizei kontrolliert, für Touristen, die sich einen Wagen mieten und selbst fahren wollen, eine ziemliche Strapaze. Wir sahen PKWs, deren Kofferraum samt Inhalt kontrolliert wurde. Wir konnten glücklicherweise immer schnell passieren.

Samarkand
Alleine für diese eine Stadt lohnt sich der Besuch Usbekistans. Ihre märchenhaften Bauten wie aus 1001 Nacht sind unvergleichlich und ein echtes "Muss" für alle, die sich für Architektur und Kunst interessieren. Wer das ganze Land bereisen möchte, sollte dies in der von uns gewählten Reihenfolge tun, um eine Steigerung zu erhalten (Chiva > Buchara > Samarkand).

Der Aralsee
Unser Reiseleiter hat uns viel vom Aralsee und der Umgebung erzählt. Ein Besuch dieser Landschaft taugt bestenfalls noch für "Katastrophentouristen", die gerne sehen möchten, wohin unkontrollierter Raubbau führt. Die beiden Hauptzuflüsse des Aralsees (Amudarja und Syrdarja) erreichen ihn heute nicht mehr, da ihr Wasser auf gigantische Baumwollfelder gepumpt wird. Der Aralsee besteht mittlerweile sogar aus 2 Teilen, da der Wasserspiegel stetig sinkt.

Literatur
Judith Peltz: Usbekistan entdecken : Entlang der Seidenstraße nach Samarkand, Buchara und Chiwa. - 3. Aufl. - Berlin: Trescher Verlag, 2003. - 282 S.: Ill. (Reihe: Trescher-Reihe Reisen)Reiseführer Usbekistan
ISBN 3-89794-031-0Film Usbekistan

Film
Usbekistan. - Grünwald: Komplett-Media.- 43 min. (ZDF-Reiselust)
ISBN 3-8312-5543-1



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